Satire: Warum gibt es laute Lebensmittel im Kino…

// Satire an

Ich mag Kino, es ist schon ein Erlebnis. Nicht das es schon beim Karten abholen schon zu  der Deutschen liebsten Sport kommt. Das Anstellen an einer langen Schlange. Hat man dieses endlich geschafft, so darf man sich dann bei der Futtergrippe begutachten, was dann einem im Saal so um die Ohren tönt. Haben früher schon das laute Gemampfe mit dem Popcorn genervt. Weil die Leute neben einem einfach nicht das Maul zu machen können und es ja so wichtig ist, das alle hören, ja hören , denn sehen kann man ja nicht, es ist dunkel. Nein, dann kamen die Chips. Natürlich nicht in leisen Verpackungen, sondern in den Verpackungen, wo es ist egal, wie man es anstellt um ein Chip heraus zu fischen, immer ein lautes Knistern und Geraschel ertönt. Mal davon ab zu sehen, das hier das gleiche mit der Maulsperre gilt wie beim Popcorn. Sind hier die Größen noch erträglich klein, so das man so ab der Mitte es Filmes kein gemampfe mehr hört, schlagen die Kinobetreiber mit noch größeren Popcorn Eimer zurück. Ja ist den hier Ballermann 6? Wann rollt der erste Kinobesucher eine mit Popcorn gefüllte Mülltone in den Saal?

Dann kamen die Natchos oder so ähnlich. Hier wird ja ein richtiger Wettbewerb daraus gemacht, wer lauter diese Speise zu sich nehmen kann. Dann jammern die Kinobesitzer das ihre Stühle so schnell dreckig werden. Ich kann ihnen schon sagen warum, Popcorn lässt sich leicht wegkehren oder saugen aber die Käsesauce, tja, die hält sich und hält sich und hält sich… Wie ausgelutschter HubaBuba im Wollteppich. Vor dieser Krankheit konnte man mit der Hand über den Kinosessel wischen und alle Spuren des vorherigen Besucher waren weg. Doch nun benötigt man eine Reinigungsausrüstung und bei manchen noch zusätzlich einen Enzymreiniger. Wenn man dann nicht wartet, bis der Abspann komplett abgelaufen ist und das Saallicht angeht, dann tapst der geneigte Kinobesucher schon mal gerne in die leere Natcho Schale mit der restlichen „Klebe an allem und gehe nicht mehr runter“ Sauce.

Wer viel Durst hat, nimmt sich ein 0,5l Becher doch bald wird dass auch nicht mehr ausreichen. Dann kommen die Pitcher mit 1, 1,5 oder 2l. Diese passen dann aber nicht mehr in die Halter an den Stühlen. Damit ist es vorprogrammiert, das wasserfallartige Limonadenbäche unter unseren Füssen den weg zur Leinwand suchen. Vielleicht noch wie in America, wo in den Restaurants dann nachgeschenkt wird, läuft ein Mitarbeiter rum und schaut, das die Pitcher immer gut gefüllt sind.

Hat man dies alles gut verdaut, so haut’s einem gleich den nächsten Schalter raus. Bin ich früher gerne pünktlich ins Kino gegangen, komme ich heute absichtlich zu spät. Damals war die Werbung noch eigens fürs Kino produziert und witzig, so ist die heute nur noch Mist.

Doch ist ein Kinobesuch es immer wieder wert, denn nirgends wird man so unterhalten. Egal wie.

// Satire aus

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